Die neue Hightech-Maschine im MVZ für Strahlentherapie in Rosenheim.

MVZ am Klinikum Rosenheim GmbH

Futuristische Technik bringt große Veränderungen im MVZ für Strahlentherapie in Rosenheim

Gewaltiges Strahlentherapie-Gerät aus Kalifornien wird hinter 22 Tonnen-Tor positioniert
Rosenheim, 02.10.2018 - Die Hochleistungsmaschine aus den USA wurde mit Schwertransportern in mehreren Teilen angeliefert. Die Einzelbausteine wiegen dabei immer noch mehrere Tonnen und mussten mit einem Schwerlastkran abgeladen werden. Das Gerät wird in der kommenden Woche zusammengefügt und angeschlossen. Die Feinjustierung sowie tausende von Testläufen benötigen allerdings noch mehrere Wochen, um die vorgegebene Präzision von unter 0,5 Millimeter zu erreichen, so dass das Gerät erst Anfang Dezember 2018 in Betrieb gehen wird.  

Chefarzt Dr. Ertan Mergen freut sich sehr über diese Errungenschaft, betont aber: „Für mich stand und steht neben all dieser Technik der Superlative immer der Mensch im Mittelpunkt. Unsere Patienten schätzen den ständigen und sehr persönlichen Kontakt zu den Ärzten und medizinisch-technischen Assistentinnen.“ Unterstützt werden soll die Wohlfühl-Atmosphäre durch ein neues ausgetüfteltes Licht-, Beamer- und Soundkonzept für die Behandlungsräume. Die Patienten können sich täglich neu an eigens hierfür im Warteraum aufgestellten Terminals ein schönes Ambiente für den jeweiligen Tag zusammenstellen. 

„Unser Routine-Versorgungsgebiet umfasst derzeit den Raum von der österreichischen Grenze bis zum Flughafen München, ebenso aus den östlichen Stadtteilen Münchens bis in die Nähe von Mühldorf. Aber auch Patienten aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland finden ihren Weg zu unseren Praxen in Rosenheim oder Ebersberg“, so Chefarzt Dr. Mergen. 

Fließende Übergänge zwischen Realität und einer sog. erweiterten Realität 

Bei Betreten der Abteilung und an den einzelnen Arbeitsplätzen wird sich der Patient künftig mittels Handflächenscanner zweifelsfrei selbst authentifizieren. Die Geräte gehen danach anhand der für diesen Patienten hinterlegten und gesicherten Daten umgehend in Position. Der Unterschied zwischen Realität und einer sogenannten erweiterten Realität wird dabei immer kleiner. Der Patient kann sich selbst in Form eines über Oberflächenscanner erstellten 3-D-Modells vor Beginn der Behandlung am Behandlungstisch liegend sehen und sich dann quasi „in sich selbst hineinlegen“. Am Bildschirm kann der Patient mitverfolgen, ob er exakt richtig positioniert liegt und erhält hierdurch ein Höchstmaß an persönlichem Sicherheitsgefühl.  

Völlig neue Dimension des technischen Fortschritts

„Die faszinierende Medizintechnik, die das neue Gerät mit sich bringt, wird unser tägliches Arbeitsleben deutlich verändern, weil wir diesmal zweifellos eine völlig neue Dimension technischen Fortschritts betreten“, blickt Chefarzt Dr. Mergen in die Zukunft. 

Die Behandlungsdauer kann aufgrund der enormen Geräteleistung auf gut eine Minute reduziert werden. Nur durch diese extrem kurze Behandlungsdauer ist es möglich, dass derzeit 160 Patienten pro Tag ambulant behandelt werden können.  

Umbau der gesamten Abteilung im November abgeschlossen
Tag der offenen Tür am Samstag, den 17.11.2018 von 10 - 15 Uhr 

Insgesamt werden über fünf Millionen Euro investiert. Am Samstag, den 17.11.2018 von 10 - 15 Uhr erhalten Interessierte einen spannenden Einblick in eine Welt mit futuristischer Technik. „Es gelingt uns tatsächlich seit Jahren immer, das zur jeweiligen Zeit technisch maximal Mögliche für unsere Patienten in Rosenheim und Umgebung vorzuhalten. Dies ist in einer Hightech-Branche wie unserer alles andere als selbstverständlich. Durch die Rasanz der sich verändernden technischen Möglichkeiten verändert sich nicht nur unser Arbeitsumfeld und unsere Tätigkeit in atemberaubender Geschwindigkeit, sondern auch unser Therapiespektrum. Wir freuen wir uns natürlich sehr, dass wir mit dem neuen Gerät äußerst effektive Hochpräzisionsbestrahlungen bei verschiedensten gutartigen wie bösartigen Erkrankungen in Rosenheim im Routinebetrieb anbieten können. Auf Grund der extremen Präzision sind die Behandlungen, unterstützt durch sehr komplexe Rechenvorgänge, mit nur noch sehr geringen Nebenwirkungen verbunden. Man kann ruhigen Gewissens sagen, dass wir mit der neuen Maschine Behandlungen ermöglichen können, die wir selbst als Insider noch vor kurzem für technisch nahezu unmöglich gehalten haben“, erklärt Chefarzt Dr. Mergen. 

Kontakt

Strahlentherapie und Nuklearmedizin
Lilienweg 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 (0) 8031 - 365 36 01
Fax +49 (0) 8031 - 365 48 94


Das Sekretariat ist werktäglich von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr besetzt.